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Reportage aus Irland

Irland, von Olivier Grollimund (Geschäftsführer ESL-Italien)

Nach einer „Low Cost“ Reise mit dem Flugzeug komme ich endlich in Irland, dem letzten Königreich der Kelten, an. Seit meinem ersten Aufenthalt im Jahr 2000 erlebte das Land einen Wirtschaftsaufschwung und so brachen zahlreiche Menschen von ihrem Geburtsland auf um ihr Glück im keltischen Tiger Irland zu versuchen. Irland ist dank seiner dynamischen Wirtschaft bis heute ein gastfreundschaftliches Land geblieben und zieht die Besucher noch immer mit der Schönheit seiner Landschaften sowie der traditionellen Atmosphäre in den Pubs in seinen Bann.

Ich heisse Olivier Grollimund und bin seit der Eröffnung im Januar 2006 Verantwortlicher der ESL Agentur in Milano. Der Grund für meine erste Reise nach Irland war eine Ausbildung im Bereich Tourismus. Der Aufenthalt, bei dem ich das Erlernen der englischen Sprache mit beruflichen Erfahrungen verbinden konnte, war für mich eine unvergessliche Lebenserfahrung nur wenige Stunden von meinem Zuhause entfernt.

Einmal ist keinmal, deshalb reise ich diesmal für ESL nach Irland um dort unsere Partnerschule zu besuchen und um den Anforderungen der Studierenden, die mit uns abgereist sind, gerecht zu werden.

Bei meiner Ankunft in Dublin habe ich bemerkt, dass sich der Flughafen ums Zweifache vergrössert hat und immer mehr Besucher empfängt. Ausserhalb des Flughafens fuhren mehrere Busse in Richtung Hauptstadt, da es immer noch die kostengünstigste Methode ist um schnell in die Stadt zu gelangen. Im Stadtzentrum angelangt nehme ich mir die Zeit um beim „Porter House“, nach der Guiness Brauerei die zweite Brauerei Dublins, vorbei zu schauen und um mein erstes Bier zu geniessen. Mit traditioneller Musik und einer festlichen Atmosphäre ist alles getan, um sich mit Haut und Haaren in Irland zu fühlen!

Die Studierenden, die für einen Sprachaufenthalt nach Dublin reisen, können ihre gesamte Freizeit dafür nutzen um die Stadt zu entdecken, dank den von der Schule angebotenen Aktivitäten sowie Ratschlägen der Gastfamilien. Die Stadt Dublin bietet von allem etwas und bleibt bis spät in die Nacht animiert. Wenn Sie dem geschäftigen Treiben der Stadt entfliehen möchten, nutzen Sie die Gelegenheit für einen Spaziergang auf der wunderschönen Halbinsel Howth, im Winter das Gebiet für zahlreiche Zugvögel, oder bummeln Sie gegen Ende des Nachmittags den Uferstrassen von Malahide entlang.

Von Dublin aus kann Galway mit dem Zug leicht erreichbar. Die Züge sind nicht nur pünktlich und komfortabel, dank ihnen kann man auch in aller Ruhe und Sicherheit die idyllischen Landschaften bewundern. Die Fahrt wird Sie in null Komma nichts in eine Natur aus Wiesen, Hügel und torfartige Flachländer führen. Die Zeit wird Ihnen entschwinden. Allein die Wolken am Himmel scheinen einen sich immer wechselnden Glanz heranzuzaubern.

In der Hälfte der Strecke erscheint Atlone, eine Stadt die Ausgangpunkt ist für Schleppkähne, die in den Wassern der Shannon treiben. Schleppkahn-Liebhaber sagen, dass es sogar möglich ist diese zu mieten und bis zum Kloster von Clonmacnoise zu fahren, ein echtes Museum unter freiem Himmel.

Nach drei Stunden taucht Galway auf. Die Stadt, die im Moment eine Phase der Expansion erlebt, konnte dank seinen Strassenmusikern, kleinen Boutiquen und Fussgängerzonen seine Echtheit bewahren. Die Bewohner sind immer bereit Ihnen zu helfen und dafür Umwege in Kauf zu nehmen. Die Stadt ist ausserdem ein ausgezeichneter Ausgangspunkt um den Nationalpark von Connemara zu entdecken oder die Kliffen von Moher, die es mit dem Atlantik aufgenommen haben. Wer Landschaften liebt wird auf keinen Fall enttäuscht sein!

Von Galway aus machte ich mich auf eine lange Überlandreise und fuhr mit einer neuen Busgesellschaft nach Cork, in den Süden Irlands. Cork ist die zweitgrösste Stadt des Landes und wurde 2005 zur europäischen Kulturhauptstadt auserkoren. Sie ist eine moderne und angenehme Stadt, die nicht nur zahlreiche Arbeitsmöglichkeiten anbietet sondern auch für Studierende aller Nationalitäten eine geschätzte Destination geblieben ist. Die Einwohner sind sehr herzlich und in den Restaurants wird jeden Tag Fisch angeboten, die an den breiten Küsten gefangen wurden. Die Stadt lässt sich leicht zu Fuss besichtigen. Das Auto eignet sich umso besser für Besichtigungen des Ring of Kerry, von wo aus man ein grossartiges Panorama über die Hügel, Kliffen und pittoresken Dörfer geniessen kann. Ein Stimmungsbild aus einer Ecke Europas!

Die Zeit ist gekommen nach Hause zu fahren. Nach 3 Tagen Besichtigungen und Ausflügen nehme ich den Zug in Richtung Dublin und geniesse für ein letztes Mal eine Pinte Guiness.

Guiness is good for you! Ireland too!
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